Fremde Küchen: Backbube




Die Welt der Back-Blogs wird (wie keinem entgangen sein wird) von Frauen dominiert. Daher ist es nicht verwunderlich, dass gleich Getuschel unter den Backmädels einsetzte, als dieser Blog an den Start ging. Nachrichten wie Habt ihr den schon gesehen? und Endlich ein backender Mann! machten die Runde und backen kann er. Seht selbst...




Hallo ihr lieben Backwütigen.

Ja es gibt sie: Backende Männer! Und ich bin einer von ihnen. Schon allein aus diesem Grund musste ich vor ca. einem halben Jahr meinen Blog Backbube ins Leben rufen, um aller Welt zu zeigen, dass nicht nur Frauen Sinn für Schönes und Süßes haben, sondern auch die Vertreter des männlichen Geschlechts. Doch das war natürlich nicht der einzige Grund. Ich liebe es nun mal zu backen. UND zu schreiben. Und da ist ein Blog natürlich perfekt. Auf den Namen Backbube kam ich mehr oder weniger zufällig. Ich habe in einem Magazin das Wort „Backstube“ entdeckt, jedoch war die Seite, auf der es stand, etwas zerknittert und aus einem anderen Winkel betrachtet las man „Backbube“ statt „Backstube“. Und so war der Name geboren. Und nach kurzer Zeit hat mir ein befreundeter Grafikdesigner auch noch das passende Logo entworfen. Vom Feedback war ich wirklich überwältigt. So viele positive Reaktionen hatte ich nicht erwartet in so kurzer Zeit. Das spornt mich natürlich an, noch mehr zu backen, meine Fotografie-Fähigkeiten auszubauen und zu schreiben, zu schreiben und zu schreiben. Inspiration hole ich mir aus verschiedenen Zeitschriften, Büchern, Blogs und von meinen Freunden. In Zukunft möchte ich neben Rezepten und Verpackungstipps auch kleine Homestories von Menschen posten, deren Leben mit den süßen Seiten des Lebens zu tun haben. Besonders wenn ich auf Reisen bin, werde ich mich für meine Leser nach ausgefallenen Orten & Cafés umschauen und darüber berichten.


Doch kommen wir nun zum eigentlichen Grund dieses Beitrags. Einem Rezept aus meiner Küche. Der Kuchen, den ich euch gleich vorstellen werde, wurde zu meinem Lieblingskuchen, nachdem ich ihn einmal gebacken hatte. Es hat mich sofort „erwischt“. Gefunden habe ich das Rezept im Backbuch „Backen“ von Cynthia Barcomi.



MASCARPONE RICOTTA CHEESECAKE

Zutaten:

Für den Teig:
40 g Amarettini, fein gemahlen
40 g Eierplätzchen, fein gemahlen
70 g Cantuccini, fein gemahlen
60 g Butter, zerlassen

Für die Füllung:
750 g Ricotta
100 g Mascarpone
150 g Zucker
3 Eier
1 TL Zitronensaft
½ TL Salz
2 EL Stärke

Für die Glasur:
200 g Mascarpone
150 g saure Sahne
50 g Zucker
1 TL Zitronensaft
1/8 TL Salz



Zubereitung:

Schritt 1: Ofen auf 190 °C Grad vorheizen. Alle Zutaten für den Teig vermischen, die Kekse müssen wirklich sehr fein gemahlen sein. Ich mach das mit dem Thermomix, geht aber auch mit anderen Küchenmaschinen. Den Teig in der Form verteilen und gut an den Boden pressen. (Die Backform muss vorher nicht eingefettet werden, da der Boden Butter enthält.) 10 Minuten backen & anschließend 15 Minuten auskühlen lassen

Schritt 2: Für die Füllung Mascarpone und Ricotta mit den Rührhaken eines Handrührgerätes verschlagen (es dürfen keine Klümpchen vorhanden sein). Dann den Zucker hineinschlagen, gefolgt von den Eiern (jedes einzeln). Dann Zitronensaft & Salz dazugeben, ganz zum Schluss die Stärke. Die Füllung über den vorgebackenen Boden geben und 35 Minuten backen. Der Kuchen ist noch etwas wabbelig und könnte auch Risse bekommen, wenn er aus dem Ofen genommen wird, das ignoriert ihr einfach. 20 Minuten auskühlen lassen, ehe die Glasur drüber kommt.

Schritt 3: Für die Glasur mit einem Schneebesen den Mascarpone und die Saure Sahne verquirlen (wieder sollten sich keine Klümpchen bilden). Zucker, Zitronensaft & Salz unterrühren. Dann die Glasur über den Cheesecake gießen und weitere 10 Minuten backen. Sofort nachdem der Kuchen aus dem Ofen kommt, mit einem dünnen Messer am Rand entlang fahren, um ein Aufreissen des Kuchens zu verhindern .

Schritt 4: Mehrere Stunden abkühlen lassen, bis der Kuchen Zimmertemperatur hat. Dann kommt der Kuchen in den Kühlschrank (mind. 6 Stunden bevor man ihn serviert). Bitte den Vorgang nicht beschleunigen und ihn schon direkt nach dem Backen in den Kühlschrank stellen, sonst weicht der Boden durch.


Der Kuchen ist einfach himmlisch. Zart, cremig und dank der Amarettinis im Boden bekommt er dieses ganz dezente Amaretto-Aroma. Ich finde der Kuchen sieht einfach sehr schlicht aus und passt zu jedem Anlass. Er ist natürlich sehr gehaltvoll, aber bei mir gilt beim Backen der Grundsatz „Wenn schon, denn schon“. Außerdem muss man ja die Stücke nicht ganz so groß machen. ;) Der Mascarpone Ricotta Cheesecake kam bisher überall hervorragend an und ist eine perfekte Alternative zum deutschen Standard-Käsekuchen.

Zum Schluss möchte ich mich bei Katharina ganz herzlich dafür bedanken, dass sie mir die Möglichkeit gegeben hat meinen Blog hier vorzustellen und meinen Lieblingskuchen mit euch zu teilen.

May the whisk be with you,

Euer Backbube

2 Kommentare:

  1. Ein Backblog von einem MANN! Ich bin total geflasht! :D Die Bilder sehen wundervoll aus (NEID) und die Rezepte machen Lust auf mehr - der Link wird gespeichert. Danke fürs Vorstellen Miss Blueberrymuffin! ;)

    Beste Grüße
    Rehlein von http://bambi-backt.blogspot.de/

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  2. OMG KLINGT DAS PERVERS GEIL *____*
    entschuldige meine ausdrucksweise, aber WOAH
    hammer
    omnomnom
    das muss ich machen ^^

    liebe grüße

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Ein Blog ohne Kommentare ist wie ein Cupcake ohne Zucker! ^^
Danke, dass du meinen Blog versüßt.